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immer diese pessimisten - WACHT AUF!!!
Bewertet mit 4 Sternen:zu beginn muss ich gestehen, dass ich aufgrund permanentem zeitmangel dieses buch nur als hörbuch hören konnte, was aber nichts an der geschichte oder meiner meinung ändert.
mir gefällt das buch (geschichte), ich lese gerne fantasy und besonders hat mir gefallen, dass diese herrangehensweise an das thema drachen nicht so ausgelutcht ist wie z.b. die unzähligen elfen bücher.
aber vorallem möchte ich unbedingt etwas loswerden, bezüglich all der NEGATIVEN REZESSIONEN die dieses buch und auch die anderen teile erhalten haben:
LEUTE! hört auf, die Schuld immer auf den Autor zu schieben, wenn euch Geschichten nicht gefallen und bitte denkt mal über das Argument nach: "Das gab es schon vorher, das ist ja alles geklaut!"
An alle diejenigen die so denken: Habt ihr auch gedacht: toll Farbfernsehn...es gab auch schon vorher Fernsehn, die Idee ist ja geklaut, man hat nur Frabe dazugetan. Oder: iPhone, super auch nur ein Handy mit anderer Bedienungselementen, Touchscreen anstatt Tasten, die idee ist ja geklaut, das gibts schon lange bei Geldautomaten!
Ihr müsst folgendes bedenken: Jeder Autor und Regisseur egal ob Tolkien, King, Stoker, Rowling oder in unserem Fall Paolini wurde in seiner Jugend von Literatur und/oder Filmen geprägt. Egal ob es Klassiker wie Dracula, Der Herr der Ringe oder Star Wars sind, alle Bücher und Geschichten enthalten Ideen aus unserer Geschichte, Historien, Mythen, Aberglauben oder einfach nur Volkserzählungen.
Zu einer guten Geschichte gehörten einfach einige Elemente die zwangsläufig vorhanden sein müssen, damit sie den Leser anspricht und damit man im allgemeinen mit der Geschichte zu frieden sein kann; ebenso müssen bestimmte Charakterbeziehungen vorhanden sein, damit eine Geschichte glaubwürdig erscheinen kann.
Niemals hört man jemanden sagen: Luke Skywalker hat einen Vater, Boromir aus Der Herr der Ringe hatte auch einen, also hat Lukas in der Hinsicht bei Tolkien geklaut.
Wir sollten unser Leseverständnis erweitern und uns mehr auf neue Geschichten einlassen. Hört bitte auf an jeder Geschichte nach Änhlichkeiten oder Parallelen zu bereits vorhandenen Geschichten zu suchen und daran die Werke festzunageln und schlecht zu machen.
Ja! auch ein Tolkien hat Elemente "geklaut". Und die Charakterstrukturen von Star Wars ensprechen eins-zu-eins denen von alten Märchen und Sagen und die Idee vom Bauern zum Ritter gabs auch schon etliche male. Nichts desto trotz ist vorallem die Anfangs-Trilogie ein Meisterwerk sonder Gleichen.
Wir sollten die Geschichten als einzelne Werke betrachten und schauen ob sie in sich schlüssig und spannende sind. Wir müssen uns endlich von dem elendigen Vergleichen wegbewegen.
Man kann in absolut jedem Werk Dinge und Personen herreinspinnen wie beispielsweise Vader, Saruman, Dracula oder sogar Menschen wie Hitler, Bush, Bin Laden oder diesen oder jenen Heiligen aus der Bible oder anderen Religionen hineininterpretieren.
DAS ALLERDINGS ZERSTÖRT WERKE, UND RAUBT DEN SPASS AM LESEN.
nie wieder Paolini...
Bewertet mit 1 Sternen:Ich stimme den anderen 1-Stern-Rezensionen voll und ganz zu. Zwar habe ich dieses "Meisterwerk" während längerer Autofahrten tatsächlich ganz zu Ende angehört - aber das lag nur daran, daß ich zu diesem Zeitpunkt gerade nichts anderes zur Hand hatte. Während des letzen Drittels musste ich schon ziemliche Willenskraft aufbringen, es nicht aus dem Fenster zu werfen. Allein der Gedanke, daß dies a) vorsätzliche Umweltverschmutzung gewesen wäre und ich, statt dafür Strafe zu zahlen, es b) hier bei Amazon ja gebraucht wieder zu Geld machen könnte, hat mich etwas beruhigt.
Zugegeben: Der Autor schrieb es im zarten Knabenalter, man darf also keine Wunder erwarten. Und: Wenn ein Buch derart "gehyped" wird, ist es mir normalerweise eher suspekt, ich frage mich also rückblickend ersthaft, wieso ich hier eigentlich zugegriffen habe. Und wodurch dieser völlig ungerechtfertigte Hype eigentlich zustande kam. Wahrscheinlich hatte Paolini einfach das Glück, auf den Ausläufern der, durch die HdR-Verfilmungen ausgelösten, Fantasy-Welle mitzuschwimmen. Er war eben zur rechten Zeit am rechten Ort und hatte gerade ein fertiges Buch zu Hand. Zu jedem anderen Zeitpunkt hätte er wohl nichtmal einen Verleger gefunden. So kanns gehen.
Als Kinderbuch mag "Eragon" durchaus angehen, keine Frage. Mit 14 hätte ich es sicher begeistert verschlungen. Auch jene Erwachsenen, die es schaffen, beim Lesen/Hören das Gehirn auszuschalten (übrigens eine bemerkenswerte und zuweilen sehr nützliche Fähigkeit), mögen Gefallen daran finden. Wer aber, so wie ich, das Pech hat, quasi zwanghaft nebenher die Plausibilität checken zu müssen (und das nicht abstellen kann), wird damit definitiv nicht glücklich. Plausibel, glaubwürdig oder schlüssig ist bei "Eragon" nämlich nur wenig - und ich rede hier nicht davon, dass es sich um Fantasy handelt. Leider fast noch schlimmer sind die oberflächlichen Charaktere. Diese langweiligen 08/15-Schablonen "eindimensional" zu nennen, ist schon eine Übertreibung. Ich erspare Ihnen Details, die wurden von anderen Rezensenten schon zur Genüge aufgezählt.
Achja, bevor ichs vergesse: Zumindest die Hörbuch-Version hat etwas Gutes - Der Sprecher macht seine Sache sehr ordentlich. Für einen zweiten Stern reicht das allerdings nicht, dafür ist das Gesamtwerk zu unterirdisch.
Fazit:
Vermeintlich leichtverdauliche Kost - die schwer im Magen liegt, wenn man zu genau hinsieht.
Also entweder nicht hinsehen beim Essen (falls Sie das können) oder gar nicht erst anrühren (würde ich empfehlen). :-)
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