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bisweilen ein (rar gesähter) interessanter Gedanke, mehr aber auch nicht...
Bewertet mit 2 Sternen:Immer wenn ich ein Büchlein Heideggers zur Hand nehme, drängt sich mir das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern auf. Damit maße ich mir freilich nicht an, eine entsprechende Diagnose erstellen zu können -insbesondere Heidegger betreffend nicht, aber die völlige Ratlosigkeit, in der die Lektüre dieses seines Vortrags mich hinterlässt, legt so etwas nahe:
kurzum, hie und da äußert Heidegger durchaus interessante Gedanken, wobei diese nie ausgeführt werden (zumindest nicht in einer mir verständlichen Weise) noch das Raunend-Nebulöse je verlassen.
Immer wieder fragte ich mich: Was will er mir eigentlich mitteilen -ohne je eine Antwort zu finden.
Als (zugegebenermaßen nicht gerade üppige) Inspirationsquelle für eigene Gedanken taugt das Buch sicherlich, für alles weitere erachte ich es als wertlo und vergeudete Zeit...
Das Kunstwerk entspringt aus der Dichtung!
Bewertet mit 4 Sternen:Das Ding, das Zeug und das Werk. Heidegger bildet Kathegorien wie diese um so alles "seiende" zu differenzieren. Er schafft den Gegensatz vom Welt und Erde, um daran den Streit um die Wahrheit (Unverborgenheit des Seins)aufzuhängen. Ein spannender Aufsatz, der mich in meinem Kunstverständnis vorangebracht hat!
Gewohnte Heidegger - Präzision mit fruchtbarem Gedankengang
Bewertet mit 5 Sternen:In diesem Werk vollzieht Heidegger einen durchgängig nachvollziehbaren Gedankengang und vermittelt so dem Leser präzise ein Ästhetikverständnis, das dennoch Möglichkeiten zum Weiterdenken offenlässt. Für mich war dieses Buch sehr fruchtbar und ich lege es auch jedem ans Herz, der sich mit Kunst und Kunstgeschichte beschäftigt. Obwohl es durch die Genauigkeit des Gedankengangs extremste Ausdauer und hohe Denkleistungen verlangt, wird man doch durch das zunehmende Verständnis belohnt. Jedoch eignet sich dieses Buch kaum als Erstlektüre von Heidegger. Ich empfehle als Einstieg in die komplexe Sprache Heideggers "Frage nach der Technik" (Reclam).
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